Nach den Sicherheitsbedenken eines neuen Gutachtens stoppt Landrat Schuster die Einfahrten in die Grube Fortuna. Im Januar gab der Kreis ein Gutachten bei der Deutschen Montan Technologie in Auftrag, Hauptkritikpunkt ist ein fehlender Notausgang für die Besucher der Grube Fortuna. Sollte bei einer Einfahrt ein Notfall eintreten und der Förderkorb nicht mehr erreichbar oder fahrbereit sein, steht nur ein Notausgang über eine 110 Meter hohe Leiter zur Verfügung. Über diesen Notausstieg können ältere Menschen oder auch kleine Kinder die Grube nicht verlassen. Dieser Sicherheitsmangel ist nicht neu, warum also kommt jetzt das Aus für die Einfahrt in die Grube Fortuna? Frank Dworaczek, kaufmännischer Betriebsleiter der Fortuna meint: "Dies liege an dem veränderten Sicherheitsbewusstsein und der Kreis kann nicht Hallen überprüfen, wegen den Brandschutzauflagen die Hallen schließen, und das Besucherbergwerk einfach auslassen." Einzige Chance das Besucherbergwerk weiterhin zu befahren, ist den bisherigen Notausstieg soweit zu verbreitern, dass ein maschinell bertriebener Ausgang geschaffen werden kann. Was so ein baulicher Aufwand kostet ist noch nicht klar. Seit 1987 vermittelt das Besucherbergwerk der Grube Fortuna den Gästen ein Stück Tradition und Bergbaugeschichte der Region. Ob die Grube Fortuna ohne den "Untertage-Besuch" für die Gäste noch genügend andere Attraktionen bieten kann muss sich zeigen. An Ostern gibt es jedenfalls einen Fahrtag über Tage. Der Förderverein des Feld- und Grubenbahn-Museums fährt am Ostermontag seine Runden. Ab 10:00 Uhr gibt es ein Kinderprogramm mit dem Osterhasen, 3000 versteckten Ostereiern und einer Hüpfburg.

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