Besucherbergwerk Fortuna mit Grubenbahnmuseum
In Wetzlar und im Lahn-Dill-Gebiet wurde schon vor mehr als 2000 Jahre Eisenerz gewonnen.
Im Gebiet des heutigen Lahn-Dill-Kreises gab es mehr als 210 Gruben in denen die Bergleute
das Erz vom Typ "Lahn-Dill" förderten.
1983 wurde die Grube Fortuna in Solms-Oberbiel geschlossen, damit endete der Eisenerzbergbau in Wetzlar und Hessen.
Die Grube wurde zum Besucherbergwerk Fortuna.
Im Besucherbergwerk Fortuna wird ihnen heute in 150 Meter Tiefe der gesamte Ablauf der Eisenerzgewinnung vorgeführt.
Nach der einstündigen Grubenfahrt können die Eindrücke im ehemaligen Zechenhaus vertieft werden.
Das Bergbaumuseum veranschaulicht durch Filme, Bilder, Texte und Exponate die frühere Arbeits- und Lebenswelt der
Bergleute in Wetzlar und dem Lahn-Dll-Kreis.
Eintrittspreise des Besucherbergwerks Fortuna:
Erwachsene 9 Euro, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte 5 Euro.Öffnungszeiten Besucherbergwerk Fortuna:
Mitte Mäz - Mitte November Dienstag - Samstag 9 - 16 Uhr Sonn- und Feiertag 10 - 17 UhrWeitere Informationen unter grube-fortuna.
Das Feld- und Grubenbahnmuseum
Auf dem Zechengelände der Grube Fortuna ist ein weiteres Technikmuseuem entstanden.
Dieses Museuem zeigt, wie früher schwere Lasten befördert wurden. Diese wurden auf Schienen,
auf Feldbahnen befördert.
Feldbahnen sind schmalspurige Bahnen, die Güter auf kurzen Strecken enteder innerbetrieblich oder zum
nächsten Bahnanschluss transportierten.
Mit dem Siegeszug des LKW und Förderbandern sind diese kleinen Eisenbahnen fast ganz verschwunden.
Im Lahn-Dill-Gebiet gab es viele solcher Bahnen, vor alllem in Bergwerken.
Auch auf Grube Fortuna wurde das Erz auf diese Weise transportiert.
In dem Grubenbahnmuseum Fortuna sind 59 Lokomotiven und mehr als 60 Wagen zu sehen.
Höhepunkte des Museumjahres sind die Fahrtage.
Die Termine erfahren sie am Besucherbergwerk oder auf grube-fortuna.