In den vergangenen Wochen registrierte die heimische Polizei einen Anstieg von Einbrüchen in Wohnungen. Allein am vergangenen Wochenende kamen sieben neue Anzeigen hinzu. Die Tatorte lagen dabei dreimal in Wetzlar, zweimal in Ehringshausen und zweimal in Haiger. In Wetzlar-Garbenheim suchten unbekannte Täter zwischen dem 21.10.09 und dem 23.10.09 gleich zwei Wohnhäuser auf. In der Wiesenstraße öffneten sie gewaltsam die Terrassentür eines Hauses und drangen in die Räumlichkeiten ein. Nachdem eine Vielzahl von Schränken durchwühlt worden waren, zogen die Eindringlinge wieder davon. In der Nacht zum 23.10.09 gelangten Unbekannte ebenfalls über die zuvor aufgehebelte Terrassentür in ein Einfamilienhaus im Friedhofsweg. Dann brachen sie ihre Tat ohne Beute und offenbar ohne ersichtlichen Grund ab. In Dalheim drangen Einbrecher zwischen 19.15 Uhr und 19.45 Uhr über ein Toilettenfenster in ein Wohngebäude im Lampertsgraben ein. Die Polizei gibt einige Tipps zum Schutz vor Einbrüchen: Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass ein Ganove schon nach kurzer Zeit einen Einbruchsversuch beendet, wenn er nicht zum Ziel kommt. Er bricht sein Vorhaben ab und sucht sich gegebenenfalls ein für ihn einfacheres, sprich weniger gesichertes Objekt. Mittlerweile bleiben ein Drittel aller Taten im Versuch stecken - nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Aber auch bestimmte Verhaltensweisen helfen, Einbrecher abzuschrecken.
  • Die Häuser sollten stets einen bewohnten Eindruck machen.
  • Lassen sie daher eine Lichtquelle leuchten, auch wenn sie nicht zuhause sind.
  • Nutzen sie eventuell eine Zeitschaltuhr um ihre Anwesenheit zu signalisieren.
  • Heruntergelassene Rollladen machen manchem Einbrecher das Leben schwer.
  • Sichern sie ihr Haus auch bei kurzer Abwesenheit gegen Eindringlinge.
  • Schließen sie die Eingangstüren zu.
  • Lassen sie keine Fenster oder Türen gekippt - auch nicht in oberen Etagen.
  • Bei längerer Abwesenheit sorgen sie dafür, dass ihr Briefkasten täglich geleert wird.
In Fragen der mechanischen und elektronischen Objektsicherung steht ihnen der kriminalpolizeiliche Berater für den Lahn-Dill-Kreis, Kriminalhauptkommissar Bernd Fuchs, mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren sie unter Tel.: 02771/907-122 einen Beratungstermin.

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