Der schiefe Turm von Wetzlar

In der Nacht von Samstag auf Sontag sollten zweit Türme auf dem Geländes der Firma Heidlberg-Cement gesprengt werden.
Die Türme muessen weichen, da auf dem Gelände der neue Ikea-Markt entstehen soll.
Mit der Sprengung war ein eine Wuppertaler Sprengtechnikfirma beauftragt, sie sollte zunächst den kleineren Silo-Turm und dann den größeren Speicherturm sprengen.
Beide Türme sollten mit einer sogenannten Schneidsprengung auf die Seite legen.
Bereits bei der ersten Sprengung ging etwas schief, der Turm sackte lediglich mehrere Meter nach unten, aber er fiel nicht.
Jetzt soll das Bauwerk mit schwerem Gerät abgetragen werden. Erst dann kann es an die Sprengung des nächsten Turms gehen.

Zahleiche Zuschauer waren vor Ort um sich die Sprengung der Türme anzusehen.
Nach der misslungenen Sprengungen waren die Kommentare der Zuschauer entsprechend.

Warum die Sprengung nicht wie vorgesehen funktionierte ist noch nicht ganz klar, dazu gibt es unterschiedliche Aussagen.

Die überregionalen Medien wie „Focus Online“, „HR-Online“ oder FFH verbreiten eine angebliche Polizeimitteilung, danach soll sich der kleinere Turm mit dem angrenzenden Siloturm verkeilt haben.
In der Lokalen Presse ist zu lesen, dass sich das Sprengteam kurzfristig für eine geringere Sprengkraft entschieden hat, diese war dann aber doch zu gering.

Tags: ,

2 Responses to “Der Turm der nicht fiel”

  1. Verkeilt… also wenn man die beiden Türme da stehen sieht, der kleine ist in entgegengesetzte Richtung zum großen geneigt. Da kann allenfalls im untersten Bereich etwas mit dem großen Turm in Berührung kommen. Und wenn DAS ausreicht, um den kleinen Turm zu halten, DANN ist das doch ein Kriterium für die Qualität von Heidelberg Zement!
    😉

  2. Jetzt ist er um, der Turm.
    Plan B hat funktioniert.