Zuchthase

gestohlener Hase

Unglaubliches ist in Werdorf in der Nacht vom 5. auf den 4. Juli passiert. In dem Aßlarer Stadtteil wurden in dieser Nacht in der Sudetenstrasse neun Zuchthasen gestohlen. Die Besitzerin der Hasen bemerkte den Diebstahl am Montagmorgen, in der Nacht zuvor gegen 23:00 Uhr war mit den Hasen noch alles in Ordnung.
Die Diebe müssen in der Nacht das Grundstück betreten und das Schloss des Hasenstalls geknackt haben, darauf schnappten die Diebe sich die Hasen und verschwanden bisher unerkannt.
Bei den gestohlenen Hasen handelt es sich ausschließlich um hochwertige Zuchthasen. Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere gezielt gestohlen wurden.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Diebstahl beobachteten, denen Fahrzeuge oder Personen zur genannten Zeit in der Sudetenstraße auffielen oder die Angaben zum Verbleib der Hasen machen können, sich unter Tel.: (02772) 47050 zu melden.

hasen-gestohlen

Die neun Hasen

In der Pressemappe der Polizei wurden Fotos der gestohlenen Hasen veröffentlicht.

Zeugin meldet sich
Weiter ungeklärt ist der Mord an einer 84-jährigen Rentnerin aus dem Lahnauer Ortsteil Atzbach.
Allerdings hat sich jetzt eine Zeugin gemeldet aufgrund deren Aussage die Sonderkommision um Mithilfe bittet.

Die Zeugin befuhr am Tag der Tat, dem 22.12. mit ihrem Auto zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr die Gießener Straße.
Dabei beobachtete sie, wie sich das spätere Opfer auf dem Gehweg in Höhe der Haustür mit einer Frau unterhielt.
Die bisher unbekannte Frau beschreibt die Zeugin wie folgt:

Die Frau war circa 50 Jahre alt und von kleiner, leicht untersetzter Statur.
Sie hatte nackenlange blond-braune Haare und trug eine helle Hose sowie ein helles Oberteil.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe und hat folgende Fragen:

  • Wer kennt eine Frau auf die die Beschreibung passt?
  • Haben weitere Zeugen das Gespräch des Opfers mit der Unbekannten beobachtet?
  • Wo ist die Frau am 22.12.2015 noch in Atzbach aufgefallen?

Wer Hinweise geben kann meldet sich bitte bei der Wetzlarer Polizei unter Tel.: (06441) 9180 entgegen.

Das Polizeipräsidium Mittelhessen hat die Kriminalstatistik 2015 für den Lahn-Dill-Kreis veröffentlicht.
Der Polizeidirektor Rolf Krämer versucht, wenig verwunderlich,  in seinem Kommentar das Positive aus den Zahlen hervorzuheben.
„Trotz eines leichten Anstieges der Straftaten, haben die Polizistinnen und Polizisten im Lahn-Dill-Kreis eine Aufklärungsquote von fast 63% erreicht“, resümiert er.
Der leichte Anstieg hat aber zu der höchsten Anzahl von Straftaten seit 2010 geführt.
straftaten im lahn-dill-kreis

Mit 3913 Straftaten pro 100.000 Einwohner gehört der Lahn-Dill-Kreis trotz der gestiegenen Zahl der Straftaten zu den sichersten Regionen in Hessen, so Krämer.

Besonders stark sind die Betrugsdelikte angestiegen, waren es 2014 noch 1.483 Straftaten, kamen in 2015 insgesamt 1.797 zur Anzeige, ein Anstieg von über 20 Prozent.
Dagegen gingen die Einbruchdiebstähle geringfügig von 254 auf 251 zurück. Hier hätte ich gefühlt eine deutlich höhere Zahl erwartet.
Kräftig zugelegt haben auch die Ladendiebstähle, von 572 Fälle in 2014 registrierte die Polizei in 2015 829 Diebstähle, ein Plus von 45 Prozent.
Die Aufklärungsquote lag bei den Diebstählen 92,9 Prozent, es kamen also fast nur die Diebstähle zur Anzeige bei denen man den Dieb praktisch schon hatte.
Die tatsächliche Anzahl wird wohl ein vielfaches höher sein.

Bei den Kapitalverbrechen also zum Beispiel Straftaten gegen das Leben, sind sowohl die Taten als auch die Aufklärungsquote deutlich gesunken.
Gab es 2014 noch 33 Fälle waren es in 2015 nur noch 18, allerdings wurden in 2015 auch nur 14 aufgeklärt, die Aufklärungsquote sank von 90 auf 77 Prozent.

Hoher Anteil nichtdeuscher Tatverdächtiger

In der Kriminalstatistik werden auch die ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen ausgewiesen.
Hier geht die Entwicklung seit Jahren nach oben, von 20,7 Prozent im Jahr 2011 sind wir im Jahr 2015 bei 32,2 Prozent angekommen.
Fast jeder 3. Tatverdächtigter ist also eine Person ohne deutschen Pass.

Besonders heftig ist der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen in Wetzlar, hier gehört schon fast jeder Zweite zu dieser Gruppe.

anteil krimineller auslaender

Bei den ermittelten Tatverdächtigen mit dem Status Asylbewerber oder Flüchtling haben sich die Straftaten mehr als verdoppelt.
Bei den bekanntgewordenen Ladendiebstählen hat sich die Zahl verfünffacht.

straftaten von asybewerbern

Quelle der Zahlen und Statistiken: Polizeipräsidium Mittelhessen

Die kompletten Statistiken gibt es hier und hier

 

 

Auch in Wetzlar wurden Frauen in jüngerer Vergangenheit belästigt.
Während in den deutschen Großstädten Gruppen von Flüchtlingen hauptsächlich junge Frauen sexuell nötigten, scheint es in Wetzlar bisher ein Einzeltäter aus Syrien zu sein.
Wie die Polizei mitteilte erstatteten bereits am 26.12.2015 und am 02.01.2016 zwei Frauen Anzeige, die in der Frankfurter Straße und in der Silhöfer Straße belästigt wurden.
Am Montagmorgen hat er in der Hausertorstraße eine 63-Jährige unsittlich angefasst, darauf wurde bei der schnell eingeleiteten Fahndung ein Verdächtiger festgenommen.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 43 Jahre alten Mann aus Syrien.
Wahrscheinlich ist es Zufall, dass nach den Vorfällen in der Silvesternacht, auch die Wetzlarer Polizei schnell reagierte und so den Verdächtigen festnehmen konnte.

Allerdings scheint der Festgenommene doch sehr speziell zu sein, da bisher nur Frauen Anzeigen erstatteten die bereits die 60 Jahre überschritten haben.
Im Gegensatz zu den bekannten Vorkommnissen handelt es sich wohl auch um einen Einzeltäter und nicht um eine Belästigung durch Gruppen von Flüchtlingen.
Allerdings ist es bei der Anzahl der in Wetzlar untergebrachten Flüchlinge unwahrscheinlich, dass es nur ein schwarzes Schaaf gibt.
Auch ist laut Polizei nicht auszuschließen, dass der Mann, der aus Syrien stammt, weitere solcher Taten begangen hat.
Die Kripo sucht daher Zeugen, eventuell melden sich ja auch noch weitere Opfer.